Sonntag, 2. Februar 2014

Reisebericht mit dem Seakajak in Thailand - Ko Libong




















Mit dem Klepper Faltboot in Thailand - Teil 2


Mit der Fähre ließen wir uns von Ko Lipe nach Hat Yao schippern. 
Hat Yao ist ein kleiner, hübscher Hafenort mit Fischern.
Die Landschaft ist spektakulär, die Menschen freundlich. 


Wir fuhren mit Longtail-Boot dann auf die nahe gelegene Insel Ko Libong.
Ich wäre gerne noch ein wenig durch den Ort geschlendert - es sah so herrlich normal thailändisch aus. Keine Boutiquen, keine Verkaufsstände, keine Cafés.
Doch unser Ziel heute war das Relax Beach Resort auf Ko Libong.
Zum Glück hatten wir telefonisch vorab reserviert, denn um Weihnachten und Sylvester ist alles ausgebucht.




Ko Libong - Ko Libong Relax Beach Resort

Nomen est omen - also das war wirklich völlig relaxt!
Schöne, saubere Bungalows, super nette Mitarbeiter und alle waren bemüht, uns ganz unauffällig das Leben schön zu machen.
Boy mixt die besten Shakes und Drinks weit und breit und ist auch der Meister der abendlichen, spektakulären Feuershow. Oder bringt das Essen oder hilft das Boot aus dem Wasser tragen. Einfach toll.

Monk organisiert die Touren, gibt Tips für Insel-Erkundungen und ist genau wie Boy immer freundlich und hilfsbereit.

Die Anlage wird grad mit sehr viel Gefühl erweitert und ein Restaurant am Strand gebaut.
Hier der Blick von der Bar zum Strand abends:

Das war auch ein guter Platz zum Anlanden mit dem Boot:

Wir hatten einen ganz einfachen Bungalow reserviert (alle anderen waren belegt). Wir waren aber sehr zufrieden damit. Sauber, ruhig und tolle Aussicht aufs Meer.
An den Fenstern waren überall dichte Mosquitonetze und wir waren deshalb im Inneren sicher. Viele Mücken gab es auch nicht. 

Die Familien- und gehobenen Bungalows sind neuer und größer.
Der Strand war sehr nah, so konnten wir schnell mit unserem Boot ins Wasser. 
Von unserer Hängematte am Bungalow aus hatten wir einen wunderbaren Meerblick mit spektakulären Sonnenuntergängen. Da lag ich dann in der grünen Hängematte (s. Bild oben) mit einem lecker Mai Thai in der einen Hand und ohne mich überhaupt groß bewegen zu müssen, konnte ich folgenden Blick aus der anderen Hand fotografisch festhalten:
Das ist doch nun wirklich relaxt - oder?




Ausflug nach Ko Mook - in die Emerald Cave 

( oder Ko Muk - Koh Muk - oder auch Koh Mok geschrieben)

Emerald Cave auf Ko Mook - der Blick aus dem Tunnel bei Ankunft in der Lagune:

Ko Muk - Emerald Cave

Koh Muk mit Emerald Cave und Lagune

Emerald Cave Lagune







... und unser Guide Monk, der uns mit seiner Taschenlampe den Weg gezeigt und ausgeleuchtet hat. 
Ohne wasserdichte Taschenlampe wären wir ziemlich verloren gewesen im stockdunklen, 70 m langen Tunnel, der auch am Ende noch eine scharfe 90° Kurve macht. Zwischendrin war es tatsächlich zappenduster.
Er hatte sicherheitshalber auch einen Schwimmreifen dabei  :-)
Die Gruppen vor und nach uns sind im Convoy am Seil mit Schwimmwesten und Taschenlampen angekommen. Wenn man in der Höhle Panik bekommt, ist das ganz sicher auch sehr gut.



Abhängen auf Ko Kradan





Letzter Abend vor der Heimreise nach München

Die Belegschaft vom Ko Libong Relax Beach Resort hat am Abreiseabend ein Lagerfeuer am Strand aufgebaut. Mit Liegestühlen, kleinen Tischen, mit Feuer-Show, Krabbenessen, Mai Thai und Pina Colada ...
Davon träumt man doch - oder? 
Also ich schon - abends am Meer im Liegestuhl abhängen, nette Leute, ein lecker Essen neben sich und ein ebenso leckerer Drink nicht weit ...
*Seufz*


Auch ein langer Urlaub geht einmal zu Ende und so packten wir unser Klepper Boot wieder in die Taschen und fuhren mit dem Longtail-Boot von Captain Hook zum Hafen von Hat Yao. 



Von dort ging es über Land zum Flughafen Phuket.
Einige lange Stunden später waren wir wieder zu Hause. Auf den Bäumen und Wiesen glitzerte Raureif, es war bitter kalt.
Hier sind wir zu Hause und wir sind sehr gerne hier zu Hause :-)

... was uns aber nicht davon abhält, bereits die nächste Reise nach Thailand zu planen.
Viele Grüße
Harald und Renate








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Sonntag, 26. Januar 2014

Mit dem Klepper Seakajak in Thailand


















Mit dem Klepper Seakajak in die Andaman See - Thailand



1. Dezember 2013 - seeeeeehr früh morgens

Flug München - Doha - Bangkok - Inlandsflug nach   Hat Yai
Tip:
Quatar - Airline bietet Freigepäck bis 30 kg /Person zzgl. 10 kg pro Pers. Sportgepäck zusätzlich frei
So konnten wir das Boot incl. Segel und Ausrüstung kostenlos mitnehmen.

Unser Ziel: Tarutao National Park in der Andaman See im südlichsten Teil von Thailand - an der Grenze zu Malaysia.



2. Dezember 2013

Wir kamen bei strömendem Regen in Hat Yai an.
Mit einem privaten Taxi fuhren wir vom Flughafen nach Pak Bara, um von dort mit einem Boot nach Ko Bulone zu fahren. 
Man kann mit der Fähre, dem Speedboat oder mit einem Longtail weiter fahren.
Günstiger sind Fähre oder Speedboat, aber wir wollten gleich mal die erste Fahrt mit einem Longtail genießen.

In Pak Bara haten wir einen sauberen, kleinen Bungalow im "Best House Resort". Die Leute dort sind sehr hilfsbereit - auch beim Einkaufen, Boot organisieren. Wir waren sehr beeindruckt. Also absolut empfehlenswert!

Gleich nach Ankunft waren wir noch müde - da tut so ein netter Empfang doppelt gut. 


Unser Gepäck:

80 kg Boot, Segel, Zelt, Kochgeschirr und was man sonst noch so zum Zelten braucht.
Ein paar Klamotten, Erste Hilfe Ausrüstung, Sonnencreme und Mückenschutz.
Incl. Handgepäck 94 kg.
Das ist viel - aber es hat sich niemand in Thailand beklagt, alle haben geholfen, unser Gepäck zu transportieren und nie mussten wir extra dafür bezahlen.
Nächstes Mal werden wir dennoch das Segel zu Hause lassen. Wir haben es zu wenig genutzt.
Beim restlichen Gepäck werden wir auch abspecken, damit wir alles locker im Boot verstauen können und von Insel zu Insel paddeln können.



Von Insel zu Insel - aufgeschoben, nicht aufgehoben

Unser ursprünglicher Wunsch war eine Seakajak-Wanderung von Insel zu Insel.
Das hat aus mehreren Gründen nicht funktioniert

a) zu viel Gepäck

b) zu rauer Seegang (zumindest für unsere Erfahrung)
c) zu instabiles Wetter 

Zu Hause können wir das Wetter recht gut einschätzen und auch die Wettervorhersagen sind ziemlich gut. Dort war jeden Tag Gewitter angesagt, es waren auch dunkel drohende Wolken am Himmel - aber letztlich ist dann doch nichts passiert. Aber - sicher waren wir uns nie. Bei Gewitter und Sturm auf freier See zwischen 2 Inseln und noch 2-4 Stunden zu paddeln - das war uns diesmal zu riskant.


Nach unseren jetzigen Erfahrungen werden wir (mit weniger Gepäck) aber nächstes Mal den Trip übers Meer wagen.


1. Ziel - die kleine Insel Ko Bulon

... oder Ko Bulone? Die Bücher und Karten schreiben die Namen der Inseln gerne mal ein wenig unterschiedlich ...

Wir hatten einen wunderschönen 2-Zimmer-Bungalow direkt am Meer im Ko Bulone Resort.


Die ersten Tage hat es auch hier noch geregnet.

Wir haben mit Regencape die Insel erkundet und ein Italiensches Restaurant gefunden mit perfekt italienischem Espresso, Capuccino und Latte!
Wir können im Urlaub auf viel verzichten und lieben die asiatische Küche - aber ein Espresso yummie!
So pilgerten wir täglich zum Kaffee-Trinken quer über die Insel (15-20 Minuten zu Fuß - also nicht so schlimm). Egal bei welchem Wetter. Hier der Blick aus der (überdachten) Esspresso-Bar in die Bucht bei strömendem Regen:



Nach ein paar Tagen war der Regen dann vorbei und die Insel zeigte sich mit strahlend hellem Strand, blauem Himmel und Meer in türkis.

Blick von unserem Bungalow zum Strand


Bulone Resort ist ein familiäres Resort mit schönen Bungalows, einem Restaurant und einem Shop. Besser vorbuchen - es ist schnell ausgebucht.

Gleich nebenan gibt es aber noch andere schöne Resorts, allerdings stehen die Bungalows meist nicht so nah am Wasser.

Wir waren mit unserer Wahl sehr zufrieden und blieben gleich mal länger als geplant. Zum Glück war ein Bungalow grad frei.

Wir haben die Insel mehrmals mit dem Boot umrundet, um wieder fit zu werden.


Wir waren auch wandern (Dschungel-Trail) und baden und man kann schnorcheln.

Es gibt auch eine Fledermaushöhle zu entdecken.
Mehrere Restaurants und Bars sorgen für das kulinarische Wohlergehen.
Es ist eine ruhige, beschauliche Insel - ideal auch für Familien mit Kindern.

Von der Terrasse aus konnte ich oft einen Kingfisher beobachten:



2. Insel - von Ko Bulon ging es mit dem Speedboat nach

Ko Adang im Tarutao National Park

Die Unterkunft hier war wesentlich einfacher. Das Langhaus war nicht so nach unserem Geschmack, wir haben dann im Zelt geschlafen.
Der Campingplatz ist sehr schön in einem Wald gelegen.

Gleich nach Ankunft haben wir Zelt, Hängematten und das Boot aufgebaut ...


... und sind zum Sundowner aufs Meer gepaddelt:



Rund um Ko Adang gibt es viele einsame Traumstrände - einige sogar mit Frischwasser aus dem Wasserfall oben in den Bergen:

Es gibt auf Ko Adang eine kleine Wanderung zu diesem Wasserfall - ein bischen klettern ist mit dabei und ein wenig rutschig ist der Weg auch. Aber es ist ein kleines Erlebnis. Baden kann man nicht. Das Wasser ist eher schlammig. Dieser Wasserfall spendet alles Wasser für die Rangerstation, die Bungalows, Duschen und die Küche.

So langsam kommen wir auch geistig im Urlaub an. Relaxen, in der Sonne liegen, genießen ...

Segeln war eine recht unsichere Angelegenheit - morgens und nachmittags war manchmal recht guter Wind. Doch plötzlich war gar kein Wind mehr - oder es wurde stürmisch. Wir hatten zwischen durch viel Spaß dabei - aber gelegentlich mussten wir zurück paddeln.


Ko Lipe war nur 20 min Paddelstrecke von Ko Adang entfernt. 

Dort gönnten wir uns lecker Mango-Shake, Ananas Smoothie, Mai Thai oder Pina Colada in einem der Resorts direkt am Sunrise Beach.
Das Boot befestigen wir an einem der Seile für die Longtails. Ein wenig mulmig war mir anfangs schon - würde das Boot nach dem Inselrundgang noch da sein?
Ich war beeindruckt, wie ehrlich die Thais in dieser Gegend sind (ich kann nur über hier schreiben - den Rest von Thailand kenne ich ja nicht). Wir wurden nie übervorteilt, nie beklaut, nie bedrängt - es waren einfach unglaublich nette, hilfsbereite Menschen.
Unser Boot war natürlich jedes mal wieder am Strand, wenn wir zurück kamen.



Sunrise Beach Ko Lipe:

Lecker Essen gab es im Resort Serendepity
das war unser Essbereich ...

... und das war mein Essen: Squid - super lecker



Sehr gut auch das Essen in Jack´s Jungle auf Ko Lipe. Hier z.B. Ananas-Curry in einer halben Ananas serviert:

Eine schöne Atmosphäre, nette Bedienung und lecker Essen.



Ko Lipe Sunset Beach:

den besten Kaffe / Espresso / Capuccino oder Latte bei Kaffair Hut, direkt neben Porn Resort am Sunset Beach


... und hier der Strand beim Porn Resort. Hier sind wir gern (und öfter mal) angelandet - erst für eine Fruchtplatte vor dem Porn Resort, danach zum Espresso bei Kaffair.



Die bekannte Boom Boom Bar direkt konnte uns aber so gar nicht beeindrucken. Die Drinks waren schlicht wässrig.

Im Ko Lipe Beach Resort haben wir dafür sehr gerne einen Drink genommen - die Drinks waren sehr lecker, die Bedienung kompetent und sehr freundlich (ab dem 2. Tag wussten sie schon unsere Lieblingsgetränke) und die Aussicht schlicht phänomenal:


Die Bungalows waren auch sehr schön. 

Wir mögen es gerne sehr ruhig, daher sind wir auch gerne wieder auf unsere ruhige Insel Ko Adang zurück gepaddelt.

... und so leben die Thai´s auf Ko Lipe

Solide, einfache Hütten in Strandnähe unter großen Bäumen - oder wie hier einem gigantischen Bambus. Holzhäuser und Steinhäuser. 
Uns gefiel die gemütliche, friedliche Atmosphäre sehr gut.


... und doch - irgendwann wollten wir dann weiter und unser nächstes Ziel war Ko Libong. Wir wollten die Emerald Cave auf Ko Mook besuchen und viel paddeln. Ko Libong sei eine ruhige Insel erzählten Mitreisende und gemütlich.

Kling gut. Also ein Ticket für die Fähre gekauft und los ging es nach Ko Libong.

Für die Insel Ko Libong habe ich einen extra Beitrag vorbereitet - Ihr werdet bald verstehen warum  :-)  

Thailand 2 - Ko Libong (klick hier)



Viele Grüße

Harald und Renate



Link zu Teil 2 - Ko Libong Ko Mook und das Ko Libong Relax Resort



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